07.08.2006
13. NACHTS IN NINSTADT

Gerade als ich dachte, ich würde schon alles kennen, überraschte mich plötzlich die Statue eines kleinen Mannes, der sich in einen Brunnen erleichtert. Dieses Kunstwerk habe ich vor ein paar Wochen in Belgien entdeckt. Sehr nett dort, und das Essen war hervorragend.



Ich habe jetzt all die Mitbringsel von meinen Reisen in meinen Souvenir-Raum verfrachtet. Ich wollte damit nämlich vor meinen Freunden prahlen. Daher habe ich letzten Samstag meinen Kumpel Andi eingeladen, um mit ihm das Feuerwerk in Ninstadt anzuschauen und natürlich meine unglaubliche Sammlung kosmopolitischer Andenken zu bestaunen.



Andi und ich sind lange aufgeblieben, haben uns das Feuerwerk in der Stadt angesehen und ein paar Wunder- und Römer-Kerzen abgebrannt. Törtel hat sie vor dem Rathaus verteilt und gesagt, dass wir vorsichtig damit umgehen sollen. Deshalb haben wir sie auf einer Brücke angezündet. Das war ein echter Knaller!





Die Nacht steckte voller Überraschungen. Ratet mal, wen ich getroffen habe, nachdem Andi nach Hause gegangen war? Meinen alten Kumpel Adrian. Er wohnt jetzt wieder in Ninstadt und gab mir zu verstehen, dass alles vergeben und vergessen sei und er gerne unsere Freundschaft fortsetzen würde. Wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich nach wie vor begeistert, dass mein bester Freund wieder da ist.


In dieser herrlichen Nacht schaute ich auf dem Nachhauseweg in den Himmel und sah die Kojoten-Konstellation, die ich in der Sternwarte kreiert hatte. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und stellte mir vor, wie mein Leben sich wohl entwickelt hätte, wenn ich nicht nach Ninstadt gezogen wäre? Wie würde es mir wohl gehen, wenn ich all die tollen Orte und meine großartigen Freunde niemals kennengelernt hätte? Und dann habe ich auch über meine Zukunft in Ninstadt nachgedacht... und über die Zukunft dieses Blogs.




In den letzten Monaten habe ich versucht, euch zu beschreiben, wie cool und abwechslungsreich Wild World ist. Ihr habt miterlebt, wie mein Haus größer wurde, habt meine Freunde kommen und gehen sehen und gelesen, welche Abenteuer ich in der ganzen Welt erlebt habe. Jetzt habe ich das Gefühl, ich sollte es dabei belassen.









Wenn ich euch jetzt noch nicht überzeugen konnte, in eure eigene Stadt in Animal Crossing zu ziehen, wird mir das vermutlich nie gelingen. Wenn doch, wisst ihr ja jetzt, wie toll es dort ist. Wer weiß, vielleicht erzähle ich euch in Zukunft mal wieder von meinen Erlebnissen. Aber ich glaube, ihr werdet erst einmal mit euren eigenen Abenteuern beschäftigt sein. Ich für meinen Teil freue mich jetzt auf ein paar freie Tage mit meinen Freunden in Ninstadt.






Denn gerade ist alles so, wie ich es mir erträumt habe!









Arrivederci,
Luigi




31.07.2006
12. VERLORENE SCHÄTZE

Hallo Leute! Wie cool ist dieser Piraten-Raum, den mein Freund Wikinger-Werner entworfen hat... Wikinger-Werner lebt in einer Stadt namens Sonnenhaven. Leider hat es dort aber die ganze Zeit geregnet, als ich da war! Wie schön, dass Werners Haus voller Überraschungen steckt...









Er ist ein echter Sammler, dieser Werner. Das seht ihr schon an seinem Labor-Raum. Ich mag am Reisen durch Animal Crossing, dass man immer etwas zum Tauschen findet. Jeder sucht nach anderen Dingen. Und zufällig besaß ich den Rundkolben, den Wikinger-Werner noch zur Vervollständigung seiner Labor-Sammlung brauchte.








Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie aufgeregt ich war, als ich erfuhr, dass Wikinger-Werner die blaue Ecke besitzt, die ich noch für meinen Boxstall benötige. Als ich dort stand, fühlte ich mich plötzlich wie Rocky Balboa. Ist das nicht der coolste Raum, den ihr je gesehen habt?









Aber eigentlich ziehe ich meinen Souvenir-Raum vor. Dieser Wahrheitsmund, den ich in in der Nähe von Rom gefunden habe, ist mittlerweile eines meiner Lieblingsstücke. Man sagt, er diene als eine Art Lügendetektor. Wenn man seine Hand in den Mund steckt und lügt... ähm... wird man nicht unbedingt in Watte gepackt!



Ihr seht also, dass man auf Reisen nicht nur entspannen, sondern auch das eine oder andere lernen kann! Mein Freund Luca und ich sind zum Beispiel in ein Museum in Artacitta gegangen und haben uns die berühmtesten Gemälde aller Zeiten angesehen. Aber das ist noch nicht alles! Adrian war nämlich auch da. Das war vielleicht merkwürdig! Es schien, als würde er mich gar nicht erkennen. Oder vielleicht wollte er mich nicht erkennen, weil er immer noch verletzt ist? Jedenfalls schickte ich ihm ein paar Zeilen mit einem netten Geschenk. Ich schrieb ihm, dass es mir Leid tut, wie das alles gelaufen ist. Hoffentlich nimmt er meine Entschuldigung an...

Ciao
Luigi


P. S.: Nicht vergessen! Jeden Samstag im August findet in Animal Crossing ein furioses Feuerwerk statt. Das solltet ihr euch mit euren besten Freunden ansehen!




24.07.2006
11. UM DIE GANZE WELT

Na? Habt ihr alle eure Feuerblume bekommen? Das will ich doch stark hoffen! Es gibt aber noch viele andere coole Dinge, die man auf Reisen finden kann. Immer wenn ich in eine andere Stadt fahre, bin ich davon begeistert, wie unterschiedlich die Ortschaften doch sind.


Ihr müsstet euch nur einmal den wunderschönen Garten meiner Freundin Lola ansehen. Ihr Haus in Los Santos ist zwar ziemlich klein, das macht aber gar nichts, denn sie verbringt ja die meiste Zeit im Garten, um sich den Blumen zu widmen. Sie hat mir auch ein paar praktische Tipps zur Kreuzung von Blumen gegeben, so dass ich eine Lila Rose mit nach Ninstadt nehmen konnte!




Das hier ist ein Bild von meinem Freund Jack aus Texville. Wie ihr seht, ist er ein echter Wild-West-Freak! Ich habe ihm einen Wüstenkaktus von meinen Reisen mitgebracht und er schenkte mir im Gegenzug eine rote Ecke für meinen Boxstall!







Aber wie cool ist dieser Merlion? Das ist eine Kombination aus Löwe und Meerjungfrau, wisst ihr... Ich habe ihn irgendwo in Singapur abgegriffen. Aber das Beste daran ist, dass ich ihn von einer Maus bekommen habe, die mir erzählte, sie habe ihn für eine Menge Sternis einem blauen Vogel namens Adrian abgekauft! Zu wissen, dass Adrian da draußen in Wild World ist und durch die Gegend reist, gab mir einfach ein gutes Gefühl.

Und ihr? Fahrt ihr diesen Sommer in die Ferien? Dann sendet euren Freunden doch eine liebe E-Karte! Ihr könnt sie auch ausdrucken und von eurem Urlaubsort absenden. Oder wie wäre es, wenn ihr alle eure Freunde zu einer Pool-Party einladen würdet? Ach könnte der Sommer doch ewig andauern...

Ciao
Luigi




17.07.2006
10. SOMMER IN DER STADT

Mamma mia, jetzt haben wir aber einen anständigen Sommer, was? Es ist ganz ordentlich heiß in Ninstadt, Freunde! Zum Glück bin ich gut darauf vorbereitet und kann das tolle Wetter richtig genießen. Ich habe mir von Trude einen frischen Urlaubs-Haarschnitt verpassen lassen und bei Tina und Sina in der Schneiderei einen prächtigen Sommer-Fummel erstanden. Na, wie ist es, mögt ihr mein neues Outfit?



Es hat mich einige Zeit gekostet, aber ich habe das ganze Unkraut in der Stadt beseitigen können und mein Haus neu eingerichtet, um den Sommer gebührend zu begrüßen! Mein Freund Tim ist später vorbeigekommen und wir haben an meinem "Privatstrand" in diesen bequemen Sonnenstühlen gelegen und ein paar kühle Drinks genossen.

Durch Wild World zu reisen ist kinderleicht. Ihr müsst einfach nur Harry am Stadttor besuchen und ihm mitteilen, dass ihr verreisen möchtet. Wenn ihr online gehen könnt, Freundescodes parat habt und ein eigenes Stadttor für euch geöffnet wurde, könnt ihr in Sekundenschnelle zu einem anderen Ort gelangen.


Das Tolle am Reisen ist, dass man die ganze Vielfalt von Wild World erlebt. Man trifft so viele unterschiedliche Leute und Tiere. Und wenn ihr euch gut mit ihnen versteht, ziehen sie vielleicht sogar in eure Stadt!








Außerdem habe ich mein Souvenir-Zimmer um die Andenken, welche ich von meinen Reisen mitgebracht habe, aufgestockt. Ich habe diese Meerjungfrau-Statue von einem meiner Freunde bekommen, als ich anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft unterwegs war. Und wenn ihr schon mal in Frankreich wart, erkennt ihr vielleicht auch das Souvenir hinter mir...


Nächste Woche zeige ich euch ein paar meiner besten Urlaubsfotos. In der Zwischenzeit könnt ihr ja ein wenig herumreisen, wenn ihr möchtet. Und nicht vergessen: Wenn ihr zwischen dem 17. und 23. Juli online geht, bekommt ihr ein besonderes Geschenk von mir. Also dann, bis nächste Woche!

Ciao
Luigi




10.07.2006
9. HEIMKEHR

Hallo Freunde, ich bin wieder da! Ich war wohl ziemlich lange weg, oder? Ich habe nämlich Ninstadt verlassen, um zwei Monate durch Wild World zu touren und wollte jetzt mal nach dem Rechten sehen. Hier ist überall Unkraut und ich habe sogar ein paar Kakerlaken im Haus gesehen. Pfui!

Na ja, das war es aber wert! Animal Crossing bietet jede Menge Städte, die es im Sommer zu besuchen lohnt! Ich habe so viel über diese großartigen Orte, die ich besucht habe, über die schrillen Charaktere, die ich traf, und all die tollen Sachen, die ich unterwegs gefunden habe, zu berichten. Ich habe so viele coole Souvenirs gesammelt, dass ich wohl einen zusätzlichen Raum brauchen werde, um sie unterzubringen.


Sie erzählen alle eine eigene Geschichte. Zum Beispiel diese Feuerblume, die ich im Pilzkönigreich gefunden habe, als ich einem Typen namens Mario unter die Arme griff. Er schien es ein wenig eilig zu haben, übergab mir aber noch die Feuerblume, bevor er Fersengeld gab und wie ein geölter Blitz zu einer Art Festung rannte.

Das Beste ist aber, dass ich eine Möglichkeit gefunden habe, wie man eine Blume wie diese an alle Wild World-Bewohner in Europa senden kann. Ihr müsst dazu die Nintendo Wi-Fi Connection benutzen, um in eine andere Stadt zu reisen. Ich werde etwa eine Woche brauchen, um das einzurichten und kann mich nicht für immer um den Versand kümmern. Deshalb solltet ihr zwischen dem 17. und 23. Juli online gehen, um eine Feuerblume abzugreifen!

Jetzt ist es aber höchste Zeit, meine Stadt auf Vordermann zu bringen und mich um mein Äußeres zu kümmern. Mein Outfit sieht ein bisschen fad aus oder was meint ihr? Ich glaube, es ist mal Zeit für einen neuen Haarschnitt und ein neues Shirt, damit ich für den Sommer gerüstet bin!

Ciao
Luigi







11.05.2006
8. DER WETTKAMPF (Teil 2)

Ich hasse Resetti!

So sieht's mal aus! Jeder, der diesem Maulwurf bereits begegnet ist, wird zustimmen, dass der Bursche einem am liebsten ist, wenn er sich nicht sehen lässt. (Ich habe von Leuten gehört, die tatsächlich eine Möglichkeit gefunden haben, in seinen Bau zu gelangen. Aber so verlockend es klingen mag, ihn zu besuchen, ich bezweifle, dass das wirkich möglich ist.) Vermutlich hat er Recht damit, dass man im wahren Leben auch nicht einfach abspeichern kann. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das wirklich verstehe, aber es klingt sehr tiefgründig.


Aber zurück zum Wettkampf, nicht wahr? Ich möchte dich nicht mit einem langatmigen Kommentar langweilen. Aber nach einem vielversprechenden Start in "Blutrünstige Blumen" wurde Tim doch noch von Geisonia geschlagen. Sie war schnell unterwegs und hat nicht ein einziges Saatkorn zertreten (während Tim meinen geliebten Löwenzahl dem Erdboden gleich gemacht hat!).



Da der Wettkampf somit unentschieden endete, stand ich ziemlich blöd da mit nur einem Preis, dem Triforce, das ich erst kürzlich in Reiners Zelt für sage und schreibe 20.000 Sternis erstanden hatte. Ich verschenkte schließlich auch noch das Master-Schwert, welches ich auf einem Markt in einer anderen Stadt für noch mehr Sternis gekauft hatte. Aber was zählt schon Geld, wenn man Andere glücklich machen kann?

Auf jeden Fall hatten Tim und Geisonia eine gute Zeit in Ninstadt! Ich selbst war so begeistert, dass ich diese wundervolle Botschaft unbedingt mit Anderen teilen musste. Deshalb ging ich rüber in Tom Nooks Laden, kaufte Flaschenpapier und warf meine Nachricht ins Meer.

Was für eine Nachricht? Nun, ich ging zu Olli, um Ninstadt in den Contact-Modus zu setzen, während ich herumlief. Wenn du das auch tust, wird meine Nachricht vielleicht bei dir am Strand angespült. Wer weiß, was du in der Zwischenzeit noch so alles erlebst...

Ciao
Luigi






04.05.2006
7. DER WETTKAMPF (Teil 1)

Da ich in letzter Zeit ein wenig melancholisch war, habe ich mir ein paar Freunde nach Ninstadt eingeladen. Tim und Geisonia sind ziemlich cool, man muss sie allerdings erst einmal kennenlernen.

Sie fanden es toll, wie sehr sich meine Stadt von ihrer unterscheidet, und haben es ausgiebig genossen, bei Tom Nook und Sina und Tina einzukaufen. Aber um Beschäftigung zu haben, organisierte ich anlässlich ihres Besuchs einen Wettkampf, an den sie sich auch später noch erinnern werden.

Zuerst feierten wir allerdings eine lustige kleine Verkleidungsparty bei mir. Dabei öffnete ich meinen Kleiderschrank für sie. Ich besitze nämlich allerlei Sachen aus der Schneiderei, da haben wir eben versucht die verrückteste Kluft zu küren. Tim entschied sich für eine Angst einflößende Kombination aus Irokesenperücke und Hockeymaske, die irgendwie gut zu seiner Persönlichkeit passte. Geisonia zeigte ihr wahres Gesicht als sie sich als ausgewachsenes Baby verkleidete. Da möchte ich aber nicht weiter ins Detail gehen...



Nach dem Blödsinn mit dem Verkleiden wurde es wieder Zeit, ernsthaft zu werden. Die erste Herausforderung habe ich "Sternis im Busch" genannt. Du weißt ja, dass ich einen Pinienwald in der Nähe des Museums angelegt habe, oder? Zwischen den Bäumen habe ich säckeweise Sternis versteckt, aber auch einige Fallen. Auf mein Signal rannten Tim und Geisonia in den Wald hinein und versuchten so viele Sternis wie möglich abzugrasen. Natürlich waren in den meisten Säcken nur 100 Sternis drin, aber es gab auch welche, die mit 10.000 Sternis gefüllt waren. Das ist doch was, oder? Tim war mit sagenhaften 21.000 Sternis der klare Sieger des Duells.

Dann stand "Wer zuerst den dicksten Fisch fängt!" auf dem Programm. Beide Wettbewerber suchten sich ein geeignetes Plätzchen am Fluss und warteten auf den ersten Biss. Um es ihnen etwas schwerer zu machen, bezog ich ebenfalls am Ufer Stellung und warf meine preisgekrönte Angelrute aus. Oh, das war gar keine gute Idee, sage ich euch, denn obwohl sie sich sehr bemühten, war der Fang von Tim und Geisonia erbarmungswürdig. Na ja, jedenfalls war mein 70-Zentimeter-Karpfen mal wieder der dickste Fang des Tages.

Um den Wettbewerb wieder in Schwung zu bringen, überredete ich Tim und Geisonia zum Wasserfall zu spazieren, wo die dritte und letzte Runde stattfinden sollte: "Blutrünstige Blumen". Ja, da brauchst du gar nicht zu lachen, diese Herausforderung sollte nämlich in der Tat den Champion krönen. In den letzten paar Tagen habe ich in akribischer Kleinarbeit für die Beiden ein Blumenbeet angepflanzt, das sie so schnell wie möglich überqueren sollten, ohne es zu ruinieren.

Ich nehme an, du kannst dich vor lauter Aufregung schon gar nicht mehr auf deinem Stuhl halten, was? Nur Geduld, nächste Woche berichte ich dir, wie es ausgegangen ist.

Ciao
Luigi




24.04.2006
6. EINSAME STADT

Normalerweise freue ich mich immer, wenn ich Post von meinen Nachbarn aus Ninstadt bekomme. Aber der Brief, den ich heute bekam, hat mich ziemlich aufgewühlt. Erinnerst du dich noch an meinen Freund Adrian, von dem ich dir erzählt habe? Ich bin ihm zum ersten Mal begegnet, als ich Besorgungen für Tom Nook machte. Und er winkte mir immer zu, wenn wir uns am Fluss über den Weg liefen. Wenig später hat er mich dann erstmals zu sich nach Hause eingeladen. Da habe ich ihn dann richtig kennengelernt.



Adrian hat immer wieder von seiner Arbeit gesprochen und berichtet, wie er sich fit hält. Da er dabei häufig schwitzte, hatte er ein Faible für saubere T-Shirts. Er freute sich immer über die Hemden, die ich ihm per Post schickte, aber er wollte unbedingt das 5er-Outfit haben. Dieses Shirt war zufällig auch mein Lieblingskleidungsstück.

Eines Tages gingen Adrian und ich dann angeln. Dabei teilte ich ihm mit, dass er mein bester Freund sei. Deshalb schenkte ich ihm mein T-Shirt. Er war überglücklich und seitdem haben wir eine ganz enge Verbindung zueinander. Kurze Zeit später lief er auf mich zu, sagte mir, dass ich sein bester Freund sei und gab mir sein Bild. Niemand in Ninstadt hat mir jemals ein persönliches Geschenk gemacht. Ich wusste, wir würden für immer beste Freunde bleiben.


Leider war ich danach damit beschäftigt, meinen Kiefernwald anzulegen und hatte viel in der Stadt zu tun, so dass ich nicht viel Zeit für meinen Kumpel hatte. Besonders seit ich damit angefangen hatte, für das sonntägliche Angelturnier zu trainieren, war ich so auf mich bezogen, dass ich meinen besten Freund völlig vernachlässigt habe. Alles woran ich denken konnte, waren dicke Fische!




Als ich heute Morgen meinen Briefkasten öffnete und Adrian mir Lebewohl wünschte, hatte ich einen mächtigen Kloß im Hals. Er ist in eine andere Stadt gezogen und schrieb mir, dass er unsere Freundschaft nie vergessen würde. Das kann doch nicht wahr sein, dachte ich, das muss einer seiner albernen Scherze sein. Also lief ich durch die ganze Stadt zu seinem Haus. Doch dort, wo wir einst so viel Spaß zusammen hatten, stand nur noch ein kleines Schild und ein Blumenbeet, das mich an unsere tolle Zeit erinnerte.



Ich habe leider keine Ahnung, wo Adrian jetzt ist, und ich weiß nicht einmal, ob ich ihn jemals wiedersehen werde. Ich hoffe aber inständig, dass wir uns eines Tages in einer entlegenen Stadt in Wild World wieder über den Weg laufen werden.









Gerade jetzt, da ich alleine in meinem Zimmer hocke und meinen Angelpokal anstarre, vermisse ich ihn ganz doll!














18.04.2006
5. DIE AUSGRABUNG

Ihr werdet nicht glauben, was ich neulich gefunden habe: ein Dinosaurier-Ei! Erinnert ihr euch an die sternförmigen Markierungen am Boden, von denen ich erzählt habe? Wenn man dort gräbt, kann man alle möglichen Dinge finden, z. B. diese singenden und tanzenden Holzpuppen, die Gyroiden genannt werden. Meistens stößt man jedoch auf Fossilien. Die muss ich mal Eugen zeigen...bestimmt kann er mir mehr darüber sagen.







Die alte Eule Eugen war ziemlich erstaunt über die vielen Dinosaurier-Knochen, die ich ausgebuddelt habe. Es macht mich wirklich stolz, sie im Museum ausgestellt zu sehen. Überhaupt wird die Ausstellung zusehends interessanter. Ich habe jede Menge verschiedene Fische und Käfer gefangen, und ich bin sogar in den Besitz eines ganz besonderen Gemäldes gelangt! Aber wie ich dazu kam, erzähle ich euch vielleicht ein anderes Mal.

Jedenfalls war das alles in allem eine sehr gute Woche. Letzten Samstag war ich im "Taubenschlag", wo K.K. Slider einige Lieder zum Besten gab. Er erfüllte auch Musikwünsche, und weil ich mich ein wenig schwermütig fühlte, bat ich ihn, das Lied Neapolitaner zu spielen. Es erinnert mich an...nun ja...ein früheres Leben...

Ciao,
Luigi




10.04.2006
4. PIMP MY DORF!

Ich hatte gerade ein paar Sternis auf mein Sparbuch gebracht, als Pelly mir erzählte, die Tiere in Ninstadt wären der Ansicht, dass ihre Stadt ein wenig mehr Grün vertragen könnte. Ich hatte früher schon mal den Plan, die Umgebung zu verschönern, aber mir fehlte das notwendige Werkzeug, um ihn in die Tat umzusetzen.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne, also fällte ich zunächst mehrere Bäume, die meinen Plänen im Weg standen. Ich habe vor, in der Nähe des Museums ein Kiefernwäldchen anzulegen. Da ich jedoch nur ein Bäumchen am Tag kaufen kann, wird sich das eine Weile hinziehen.

Dann habe ich nahe dem Haupttor die Früchte eingepflanzt, die ich in Baumheim bekommen habe. Zukünftige Besucher werden also von wunderschönen bunten Pfirsichen und Orangen willkommen geheißen! Als Clou habe ich verschiedene Blumenarten dicht nebeneinander gepflanzt, so dass sie sich vielleicht kreuzen und noch schöner blühen! Letzte Woche habe ich, anlässlich des Blumenfestes, außerdem noch viele schöne Blumen um mein Haus gepflanzt!



Die Stadt sieht noch lange nicht so aus, wie ich mir das vorstelle, aber was soll's... Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut, stimmt's?

Ciao
Luigi

P.S.: Ich habe eben einen Brief vom Bürgermeister erhalten, in dem er mir mitteilt, dass ich die Blumenfest-Trophäe gewonnen habe. Juhu, das ist meine erste Trophäe!














04.04.2006
3. KAUFRAUSCH

Schaut mal! Wie findet ihr mein neues Outfit? Diese indianische Kopfbedeckung und die Pilotenbrille passen doch fantastisch zusammen, oder? Übertroffen wird die Kombination natürlich noch von meinem Königs-Outfit aus der Schneiderei. Trotz meiner Einkaufsorgie zeigt mir Sina aber immer noch die kalte Schulter. Ich frage mich bloß, was mit ihr los ist...?





Ich habe all das coole Zeug in einer Stadt namens Baumheim bekommen. Dort wohnt nämlich mein Freund Tim. Er lebt dort schon eine ganze Weile und sein Laden ist mit der Zeit mächtig gewachsen. Außerdem habe ich mich in Baumheim mit Werkzeug wie Schaufel und Axt eingedeckt, damit ich im Garten arbeiten kann, wenn ich zurückkomme.




Mein Freund besitzt auch Obstbäume, die ganz andere Früchte tragen, zum Beispiel Orangen, Birnen und Pfirsiche! Ich habe ein paar davon mitgebracht, denn mir ist zu Ohren gekommen, dass Tom Nook für fremde Früchte eine Menge Sternis locker macht.

Ich weiß nicht recht, aber diese ganzen tollen Sachen in der Stadt meines Freundes haben mich ein bisschen neidisch gemacht. Deshalb habe ich schließlich seinen einzigen Apfelbaum gefällt. Ich weiß, ich bin manchmal schrecklich! Aber bevor ich abgereist bin, habe ich ihm einen Brief geschrieben, indem ich mich dafür entschuldigte. Ich habe ihm einen meiner eigenen Äpfel mitgeschickt, so dass er zumindest einen neuen Apfelbaum pflanzen kann!

Jetzt ist es aber Zeit, nach Ninstadt zurückzukehren, bevor Tim herausfindet, was ich getan habe...

Ciao
Luigi




27.03.2006
2. UNTERWEGS

Ein wenig östlich von meinem Haus stieß ich auf das Haupttor. Es wird von Wuff und Harry bewacht, zwei Hunden, die dafür sorgen, dass keine ungebetenen Gäste in die Stadt gelangen. Harry erzählte mir, dass es in Ordung wäre, wenn ich einen Freund zu mir einlade, und ich mich bei ihm melden kann, wenn ich Ninstadt verlassen möchte, um zu verreisen. Sein Kumpel Wuff ist niemand, den ich mit einer solch wichtigen Aufgabe betrauen würde. Er wirkte ein wenig albern, erlaubte mir aber, im Fundbüro herumzustöbern. Ich fand dort eine ziemlich nutzlose Holzschachtel und einen hübschen Vogelkäfig für mein Haus. Ich werde auf jeden Fall öfter hier herkommen, um Gratis-Gegenstände abzugreifen oder wenn ich verreisen möchte.



Jetzt hatte ich jedoch andere Fische zu fangen! Ich sah einen ziemlich großen nahe einer der Brücken und wusste sofort, dass ich ihn fangen muss. Mit dem Geld, das ich von Tom Nook für die Schachtel, ein paar Äpfel und einige Muscheln, die ich am Strand gesammelt habe, bekam, hatte ich mehr als genug, um eine brandneue Angelrute zu kaufen. Der Fisch, den ich vorher gesehen hatte, war mittlerweile verschwunden, aber ich fand eine schöne Stelle am Wasserfall, wo ich eine Hasel und zwei Makrelen in nicht einmal fünf Minuten aus dem Wasser zog! Natürlich war ich stolz auf meinen Fang und verkaufte ihn für ein kleines Taschengeld im Geschäft.


Eigentlich tut es mir Leid, dass ich die Fische gleich verkauft habe, denn ein wenig später besuchte ich das städtische Museum, wo ich die bedeutende Eule Eugen traf. Der alte Museumsdirektor schien ein bisschen traurig über den Zustand des Museums zu sein. Und mittlerweile weiß ich wieso: Die Ausstellungsräume waren leer! Es waren keine Insekten, Gemälde, Dinosaurier oder Fische vorhanden. Da ich mich als Kulturliebhaber sehe, gelobte ich all meine Funde und Fänge Eugen zu spenden statt dafür Sternis einzusacken. Kultur ist eben unbezahlbar!



Allerdings haben viele Dinge in Ninstadt ihren Preis. Im Museum gibt es ein Café mit dem Namen "Taubenschlag". Dort serviert die Taube Kofi eine teure Tasse Kaffee. Er schmeckte lecker, aber es machte mich auch ein bisschen traurig an der Bar zu sitzen. Peggy, die weniger freundliche Pelikan-Schwester, schien ihre Sorgen zu ertränken und Kofi schien weniger auf Small-Talk als auf Melancholie aus zu sein. Aber vielleicht müssen sie erst mit mir warm werden!

Außerdem fand ich heraus, dass es sich auszahlt, Bäume zu schütteln, selbst wenn sie keine Früchte tragen. Ich habe sage und schreibe 600 Sternis verdient, indem ich ein paar Äste rüttelte. Und ich fand Papier, auf dem ich einen Brief an meinen Freund Adrian schrieb. Ich fügte eine Muschel als Geschenk bei und bin gerade auf dem Weg zum Postamt, um die Sendung einzuwerfen.

Also, bis später!
Luigi



P. S.: Ich muss euch noch was erzählen: Mein Gesicht ist ganz geschwollen, weil sich in einem der Bäume, die ich schüttelte, ein Bienennest befand. Man lernt nie aus, Leute!




21.03.2006
1. DER ERSTE TAG

Heute verbringe ich meinen ersten Tag in Ninstadt. Der freundliche Taxifahrer Käpten hat mich vor dem Rathaus abgesetzt, wo mir ein hilfsbereiter Pelikan namens Pelly erklärte, wie ich mein neues Zuhause finde. Meine Unterkunft habe ich Tom Nook zu verdanken. Diesem geschäftstüchtigen Waschbären gehört obendrein auch ein kleines Geschäft namens Nooks Laden. Nachdem ich mein Heim im Nordwesten gefunden hatte, stellte ich fest, dass es eigentlich nicht mehr als eine Bretterbude ist. Aber immerhin habe ich jetzt ein Dach über dem Kopf, also machte ich mich auf den Weg zu Herrn Nook, um ihm für seine Großzügigkeit zu danken.

Wie sich herausstellte, kostet die Unterkunft mich einiges, mehrere tausend Sternis sogar! Noch bevor ich mir Gedanken machen konnte, wo ich so viel Geld herbekomme, hatte mir der gerissene Geschäftsmann schon eine Uniform verpasst und mich gebeten, ein paar Besorgungen für ihn zu machen. Er zeigte mir, wie man Pflanzen und Bäume sät, damit die Umgebung schöner wird. Dann forderte er mich auf, ein paar Waren in die Stadt zu bringen. Ich empfand das als eine gute Möglichkeit, ein paar Bewohner besser kennenzulernen, zum Beispiel einen blauen Vogel namens Adrian, der eine Schwäche für seltsame T-Shirts zu haben scheint... Außerdem lernte ich, wie man Briefe an andere Tiere schreibt und öffentliche Ankündigungen ans schwarze Brett der Stadt bringt!

Als ich so in der Stadt herumlief, fiel es mir schwer, mich nicht von meinem Auftrag ablenken zu lassen. Ich schüttelte Äpfel von einem Baum, aß einen davon und behielt die beiden anderen. Dann sah ich einen Wasserfall und einige Fische im Fluss. Aber ohne Angelrute konnte ich sie natürlich nicht fangen. Habe ich nicht bei Tom Nook Angeln im Regal gesehen? Unterwegs fielen mir auch zwei merkwürdige sternförmige Markierungen auf dem Boden auf. Was die wohl zu bedeuten haben?




Nach ein paar weiteren Erledigungen, befreite mich Nook von meinen Pflichten, da er bemerkt hatte, dass ich mich für einige seiner Produkte interessierte. Da gab es zum Beispiel einen Kuhfellteppich, der ganz hervorragend in mein Zimmer passen würde, und natürlich die bereits angesprochene Angelrute. Ich schaute in meinen Taschen nach, aber sie waren so gut wie leer. Tom Nook kaufte mir jedoch meine Äpfel für 100 Sternis pro Stück ab und erinnerte mich daran, bei Zeiten meine Schulden zu bezahlen. Es scheint, als gäbe es noch jede Menge zu lernen in Ninstadt. Bis nächste Woche dann!

Ciao
Luigi




 
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